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Warum Krisenzeiten so wertvoll sind

  • 1. Apr.
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Apr.

Ich liebe den Waldsaum. Er ist das Trennende aber auch die Verbindung von Wiese oder Feld zum Wald. An diesem Übergang findet sich eine völlig andere Struktur von Wesen, Pflanzen und Sträuchern als dahinter oder davor.


Das Ende der Wiese ist der Anfang des Waldes.

Es ist der Übergang vom Licht ins Dunkel, wenn man von der sonnigen Wiese in den Wald hineinschaut - und vom Dunkel ins Lichte, schaut man vom Wald hinaus auf das sonnenverwöhnte Feld. Es ist also eine Frage des Standorts oder eine Frage der eigenen Sichtweise, was man sieht und als Wahrheit anerkennt.


Am Waldrand spazieren zu gehen heißt, überrascht zu werden von Kräutern, Sträuchern und Pflanzen, die man meist nur dort findet, denn sie brauchen die Sonne am Morgen oder am Abend und in der Mittagshitze schätzen sie die Kühle des Waldes.


Wir leben in einer Zeit des Wandels - er geschieht jetzt vor unseren Augen

Jahreszeiten zum Beispiel sind Übergänge in der Natur. Alles in der Natur muss sich darauf einstellen, denn die Übergänge kündigen sich nicht nur an - sie erscheinen unweigerlich. Egal wo sich Übergänge im Leben zeigen, sind es bedeutende Zeiten. Meist auch herausfordernde Zeiten, denn sie holen uns aus einem schön eingerichteten Alltag und werfen uns in Ungewohntes. Wir müssen uns auseinandersetzen damit. Die Frage stellt sich, ob ich dem, was ich bisher kenne, noch vertrauen kann.


Realität oder alles nur Illusion?

Was spielt sich hier vor unseren Augen ab? Ist alles eine Scharade, ein gekonnt inszeniertes Schauspiel?Soll es uns ablenken oder vielleicht sogar abbringen vom eigenen Weg - von unserem eigenen inneren Licht? Dieses Licht ist unsere innere Energie - unsere Kraft und wenn wir sie über uns Herz aussenden, erreicht es mehr und mehr Menschen, die sich der Wahrheit einer alten, fast schon vergessenen Art von Freiheit anschließen werden.


Was wir aktuell sehen ist sicher dazu gemacht, viele Menschen in Widerstand oder sogar in Wut zu versetzen, bei allem was an Ungerechtigkeit geschieht. Damit kreieren wir allerdings kein Licht - sondern Angst. Emotionen wie Wut, Hass oder Widerstand sind auch immer mit Angst verknüpft. Und wenn wir hinausgehen sehen wir, dass vermeintlich alles zerstört werden soll, was lange so stabil schien. Weil wir das nicht möchten, gehen wir in Widerstand. Wir sind wütend und möchten etwas dagegen unternehmen. Verständlich! Es stellt uns vor die Frage, in welche Energie wir gehen sollten, wenn wir etwas in positive Veränderung bringen möchten: Wir sollten immer für etwas sein - nicht gegen etwas.


Wenn du magst, dann überprüfe für dich, mit welchen Energien du durch den Tag gehst oder die Nachrichten anschaust, Zeitung liest. Wenn du erkennst, dass es dich in Angst bringt oder hält, dann wähle für dich einen anderen Weg, um mit der Informationsflut, die täglich auf uns eintrommelt, umzugehen.


Zeiten des Übergangs sind meist unsichere Zeiten. Eine alte Ordnung zerbricht, vermutlich auch, weil sie zerbrechen soll. Das Neue ist noch nicht sichtbar. Die "Macher" der alten Ordnung, werfen verzweifelt alles in die Waagschale, was ihnen zur Verfügung steht, um die Menschen in diesen alten Strukturen zu halten. Bei vielen mag ihnen das gelingen. Und die, die darin bleiben möchten, haben das Recht dies zu tun. Allerdings gibt es immer mehr Menschen, die die Fesseln dieser alten Strukturen durchschaut und sie sich selbst abgestreift haben.


Ein gescheiter Mensch sagte einst: Der Mensch ist ein Riese, dem eingeredet wurde, er sei ein Zwerg.

Diese Krisenzeit ist dazu gemacht, dass wir uns wieder in unserer Kraft und Macht erkennen dürfen. Die Aktivierung unserer inneren Macht ist alles, was es braucht. Dazu benötigen wir nichts von außen. Wir tragen alles bereits in uns. Wenn wir uns wieder mit uns selbst und Mutter Erde verbinden, erinnern wir uns an uns selbst. Warum wir hier auf der Erde sind, was unsere primäre Aufgabe hier ist: Nämlich zu SEIN.


Wenn dir das jetzt zu wenig vorkommt, dann kann das daran liegen, dass uns unser ganzes Leben lang eingeredet wurde, dass wir immer mehr tun müssten, um unser Leben überhaupt zu rechtfertigen und zu verdienen. Einfach zu SEIN, kam im Plan derer, die aktuell sich immer noch an der Macht fühlen, nicht vor. Das würde ihnen zu wenig Geld und zu wenig Macht einbringen.

 

Wir sind mitten im Dornengestrüpp.

Wir befinden uns aktuell im Übergang, im "Raum dazwischen". Alles fühlt sich nach Chaos, Unordnung und Untergang an. Aber nur aus dem Chaos entsteht Neues. Dies können wir auch in der Natur beobachten. Der Waldsaum ist der beste Ort, um das zu erkennen. Denn meist ist auch er ein heilloses Durcheinander und von allem ein bischen. Wenn wir uns mit diesem Durcheinander näher beschäftigen, sehen wir, welches Potenzial darin liegt. Die Frage ist also, erkennen wir welche Wachstumsmöglichkeiten uns in Krisenzeiten gegeben werden?


Zunächst müssen wir raus aus der bequemen Hängematte unseres Alltags und kreativ werden. Wir erkennen plötzlich, dass wir voll ins Thema Selbstverantwortung hineingeschubst wurden. Das Leben hat uns liebevoll in diese Richtung gelenkt ... annehmen und diesen Pfad erkunden dürfen wir nun selbst.

 

Gibst du gleich auf?

Der Waldrand kann sehr dicht sein. Bewachsen mit Sträuchern und Pflanzen, die Dornen tragen oder die dich in Blätter und Äste verstricken.


Du siehst den Wald von der Wiese aus, du weißt auch, dass es nur wenige Schritte sind, um den Übergang durch den Waldsaum zu meistern. Du erkennst aber auch die Anstrengungen, die du für wenige Schritte unternehmen müsstest. Wie es dich zum Beispiel zerkratzen und durchrütteln würde, was alles an deiner Kleidung zerren würde.


Gibst du gleich auf oder entscheidest du dich, ganz langsam, im liebevollen Schritt für Schritt, in diesen Übergang einzutauchen? Vor was hast du Angst? Dass du in diesem Übergang hängen bleibst und weder vor noch zurückgehen könntest?


Wer seinen Schritt wahrhaftig in diesen Übergang setzt, wird die Unterstützung bekommen, die er braucht.

Entschließt du dich in deiner Tiefe und ehrlich, deinen eigenen Weg durch den Übergang zu finden, geschieht mit dieser Entscheidung etwas in dir. Du hast dich selbst ins Vertrauen gesetzt und in die Liebe, dass du diesen Übergang meistern willst … und im gleichen Maße kommt dir die geistige Welt entgegen und unterstützt dich. Vielleicht ist es nicht immer die Art von Unterstützung, die du meinst zu brauchen. Aber es wird immer genau die richtige Unterstützung zu genau der richtigen Zeit sein.


Werde ruhig im Inneren … so lässt sich auch mitten in Dornensträuchern und im Unbekannten Schritt für Schritt der eigene Weg erkennen. Sei einfach… bleib in deiner Ruhe. Wenn du dir bewusst machst, dass du gerade an einem Punkt bist, der schmerzvoll und überfordernd für dich ist, dann akzeptiere diesen Punkt. Erlaube ihn dir, renne nicht davon und falle auch nicht in ein Gefühlschaos, aus dem du keinen Ausweg findest.


Dieser Punkt kann so schmerzvoll sein, dass du denkst, du hast dich völlig in diesen Dornen und den Sträuchern des Übergangs verfangen. Vielleicht wird dir an dieser Stelle bewusst, dass du nur nach vorne geschaut hast, nur das gesehen hast, was sein könnte in der Zukunft. Und dabei hast du völlig vergessen, achtsam und vorsichtig deine Schritte im Jetzt zu setzen.


Hast du dich hilflos verfangen, wird dir gezeigt, was jetzt notwendig ist: Aufgeben - loslassen. Nicht voran zerren, alles zerkratzen und zerreißen, weil du um jeden Preis in deine Zukunft möchtest und diesen Übergang vermeintlich nicht mehr ertragen kannst. Sondern da sein, wo du gerade bist … genau an diesem Platz. Ruhig werden und diese Stelle des Übergangs genießen, auch wenn es dir schwerfällt und die Zukunft so leuchtend erscheint.


Wenn wir ruhig werden, lassen wir geschehen. Wir erkennen, dass wir gerade nichts müssen, weil wir nicht können. In solchen wertvollen Momenten geben wir uns selbst ab. An die geistige Welt … an unsere innere Führung.

 

Beides zu lieben heißt, die Welt zu verstehen

Indem wir ruhig werden, auch wenn es in der Welt stürmt und brennt, haben wir die Chance im Inneren klar zu werden und erkennen, dass alle Zeiten für uns Wertvolles bereithalten. Wir sind auf der Erde, um genau diese Zeit jetzt zu erleben.


Sie zu erkunden, zu verstehen und zu lieben bedeutet, dass wir unsere innere Kraft nicht nur erkennen sondern sie auch benützen. Wir lassen damit unser Licht leuchten, ganz gleich wie dunkel es gerade um uns ist. Es braucht die Dunkelheit, um zu verstehen, wie kraftvoll das eigene innere Licht ist, wenn wir erlauben, dass es in jede noch so kleine Ecke hineinleuchten darf.


Lass dein Licht scheinen. Gib niemals auf … bleib immer an deiner Seite und wenn du das beherzigst, gibst du deinen geistigen Helfern den Auftrag, dies ebenfalls zu tun!


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5 Schritte zu deinem Glück

Finde dein Glück und deine Freude in dir.

Aus jahrelanger Erfahrung haben vier Frauen ihr ganzes Wissen und Können zusammengetragen und stellen es dir nun zur Verfügung. In einem 5-Schritte-Plan gehst du auf eine Reise zu dir selbst. Du wirst dir begegnen, deinen Träumen, Problemstellungen und Blockaden und darfst schließlich voll und ganz in Frieden bei dir ankommen. Lebe dich in Glück und Freude. Wir wünschen dir eine unvergessliche Reise voller Wunder und Liebe zu dir selbst.



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