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Die Herbst Tag & Nachtgleiche stellt das Pendent dar zur Frühlings Tag&Nachtgleiche. Beide stehen sich gegenüber und werden im Zeichen des Neumondes gefeiert. In den verschiedenen Kulturkreisen gibt es zu unterschiedlichen Zeiten im September Erntedankfeste. Zum Beispiel zur Weinlese oder zur Obsternte. Nach wie vor regiert die Göttin als Ernährerin der Welt, als Matrone, als Mutter mit dem Füllhorn.

Auf den Feldern gibt es viel Arbeit. Neben dem Ernten von Nüssen, Mais, letzten Kräutern und Samen musste das Wintergetreide gesät werden. Die Apfelernte und die Birnenernte ist eine der letzten Ernten im Jahr.

Die Göttin wird bald wieder in eine neue Form geboren werden

Wenn die Äpfel aufgelesen oder geerntet werden weiss man, dass die dunklere Zeit des Jahres hereinbricht. Der Apfel steht sinnbildlich für die Ernte eines Lebens. Das Erkennen, was man aus den Samen, die man gesät hat nun ernten darf. Der Apfel ist dem Herbst zugeordnet und damit der Zeit der Feuer, die man nun wieder im Haus anzündete. So wie im Frühjahr die Tag & Nachtgleiche dem fliessenden Wasser angehört, so ist der Herbst dem Sonnenuntergang zugeordnet, Die Seele will nach innen blicken und erstes Resumeé ziehen aus dem Jahr – aus den Erfahrungen, die man machen durfte.

Avalon – das Apfelland

Die Kelten nannten das Land, wo die Sonne untergeht Avalon – Apfelland. Als Hinweis darauf, dass nun geerntet wird, dass nun eine dunklere Zeit heranbricht. (Storl, Pflanzen der Kelten, 168)

 

In der Zeit der Herbst Tag & Nachtgleiche können wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wie habe ich in diesem Jahr meinen Horizont erweitert?

  • Welche Erfahrungen habe ich erlaubt, zu mir zu kommen – und welche schiebe ich noch vor mir her?

  • War das Jahr bisher im Gleichgewicht oder gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich diese Balance jetzt noch herstellen darf?

  • Der Herbst ist die Zeit des Feuers. Was nehme ich mir vor, dass in diesem Feuer verbrennen darf – was losgelassen werden darf?

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